Radprofi Matthias Kessler nach Unfall außer Lebensgefahr
January 19, 2010 von admin
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Radprofi Matthias Kessler befindet sich nach seinem schweren Radunfall nicht mehr in Lebensgefahr. Dies teilte am Montag ein Sprecher der Unfall-Klinik Son Dureta in Palma mit. Allerdings sei der 30-Jährige nach wie vor in einem künstlichen Koma. “Matthias Kessler hat einen Schädelbruch erlitten und wurde in der Klinik sofort operiert. Dabei sind Blutgerinnsel aus dem Gehirn entfernt worden. Die Ärzte sind zuversichtlich, dass er wieder gesund wird”, erklärte Kesslers Vater Karl-Heinz gegenüber den Nürnberger Nachrichten. Kesseler war am vergangenen Donnerstag bei einer Trainingsfahrt bei Algaida gestürzt. Er befand sich zur Zeit des Unglücks in Begleitung seines ehemaligen Teamkameraden Andreas Klöden sowie des Schweizers Gregory Rast. Kessler war offenbar einer Katze ausgewichen und daraufhin gegen eine Mauer geprallt. Er trug keinen Helm. Der ehemalige Telekom-Fahrer der im April 2007 positiv auf Testosteron getestet worden war, bereitete sich auf sein Comeback vor. Seine Dopingsperre läuft in dieser Saison endlich ab.
Kölner Radprofi schafft Etappensieg
February 13, 2009 von mallorcalover
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ciolek-radfahrer
Bei der fünften und letzten Etappe des Radrennens Mallorca Challence hat Gerald Ciolek vom deutschen Team Milram gewonnen. Er schaffte die knapp 150 Kilometer lange Strecke von Magaluf über das Gebirge bis Palmanova in gut vier Stunden. Gesamtsieger der Mallorca Challenge ist der in Bunyola geborene Radprofi Toni Colom vom Team Katusha.
Genehmigung fuer eine Hausverlosung in Spanien
February 10, 2009 von mallorcalover
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Notwendige Unterlagen für die Beantragung einer Genehmigung von Privaten Verlosungen, bei denen eine Immobilie das Objekt der Verlosung darstellt :
Bitte kontaktieren Sie uns unter info@mallorcalover.net
Calvià feiert Touristentag
September 25, 2008 von mallorcalover
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In den Hotels und an den Stränden von Palmanova und Magaluf finden heute zahlreiche Aktionen für die Urlauber statt. Ab 10 Uhr beginnen an den Stränden Fußball- und Volleyballturniere. Ab 21 Uhr bieten Musikkapellen Livemusik. Zum Abschluss gibt es ab 22 Uhr ein Feuerwerk. Organisiert hat den Tag der Hotelverband der Zone. Hotelgäste bekommen außerdem einen Cocktail oder einen typisch mallorquinischen Snack vor dem Abendessen.
Der Western Water Park in Magaluf
September 24, 2008 von mallorcalover
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KARL-HEINZ EIFERLE Richtig fröhlich sieht keiner aus, der zum ersten Mal die vielen Stufen erklimmt, um sich dann todesmutig in die Tiefe zu stürzen. „La Bestia“ hat es in sich. Es ist eine von etwa 20 Rutschen im Western Water Park, am Rande von Magaluf. „Arme überkreuzen und keine Faxen machen“, ermahnt der Bademeister. Aber an Faxen denkt ohnehin niemand. Schnell ist die prachtvolle Aussicht über die 75.000 Quadratmeter große Freizeitanlage vergessen. Die anderen Attraktionen wirken winzig, das Selbstbewusstsein ebenso. Da spielt es auch keine Rolle mehr, ob das Foto, das die unten am Becken stehende Freundin gerne von ihrem Helden machen möchte, später retuschiert werden muss, damit dieser der Nachwelt freudig entgegenblickt.
Der Held hat andere Sorgen, denn die Treppen wieder hinuntersteigen, imponiert niemandem. Also, Augen zu und durch. Erst in eine Röhre rein, dann mit Sonnenschein nahezu im freien Fall 30 Meter hinab. Je schwerer der Rutscher, desto wuchtiger die Talfahrt und die Fontäne beim Eintauchen ins Becken. Träger von schlabbrigen Badehosen sollten sich unbedingt etwas einfallen lassen, damit das gute Stück nicht plötzlich hinter den Ohren hängt.
Nach dem Adrenalinschub empfiehlt es sich, in einem gelben Reifen treibend, auf dem „Wild River“ zu relaxen. Richtig wild ist dieser nicht. Aber „Die Bestie“ kann in puncto Nervenkitzel ohnehin nichts toppen. Auch in dem 1.500 Quadratmeter großen Wellenbad lässt es sich gut entspannen. Die Wogen schaukeln sich mehr und mehr auf, und die Erinnerung an die Monsterrutsche mit. War die nicht mindestens 50 Meter hoch?
Kein Zweifel, viel ist von dem im Jahr 2000 als reinem Western Park geplanten Abenteuerspielplatz nicht übrig geblieben. Schnell war der damaligen Betreiberfirma Cursach klar, dass mit einem Cowboydorf, in dem es hin und wieder zu Schießereien kommt, dem gegenüberliegenden Aqua Park der mächtigen Aspro-Gruppe (38 Parks in Europa, davon neun in Spanien und vier auf Mallorca) das Wasser nicht abzugraben war. Also investierte Cursach ebenso in das feuchte Element. Schnell entwickelte sich die in Western Water Park umgetaufte Einrichtung zu einem Besuchermagneten. Im Frühjahr 2007 wurde die Anlage für 36,5 Millionen an die Konkurrenz verkauft. Bis auf einen kleinen Wasserpark in Alcúdia hat die Aspro-Gruppe damit das Monopol auf dem mallorquinischen Spaßbad-Markt. Der in Erwägung gezogene Umzug des ebenfalls zur Gruppe gehörenden Marinelands auf das Westerngelände fand letztlich doch nicht statt. Lediglich eine Robben- und Seelöwenshow erinnert an den Park in Costa d‘en Blanes.
Sonst hat sich für die maximal 6.000 Besucher täglich durch den Wechsel kaum etwas geändert. Ihnen stehen weiterhin rund vier Millionen Liter Wasser, drei Shows und jede Menge Attraktionen zur Verfügung. Fast zu viel Angebot, das täglich zwischen 10 und 18 Uhr lockt. Das haben auch die neuen Besitzer erkannt und bieten einen beträchtlichen Preisnachlass für Wiederholungstäter. Statt 22 Euro werden beim zweiten Besuch nur noch sechs Euro kassiert. Kinder bezahlen die Hälfte.
Wandertour im Nordosten Mallorcas
September 24, 2008 von mallorcalover
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Von der Cala Agulla zur Cala Mesquida und zum Wachturm Torre de Son Jaumell
Die Rundtour bei Cala Ratjada führt von der Cala Agulla unterhalb des Berges Puig de s´Àguila zu den Sanddünen an der Cala Mesquida und von dort über die Nordwestflanke des Puig des Telègraf zum Wachturm auf der Talaia de Son Jaumell. Dabei verläuft die hier beschriebene Route durch das bewaldete Hinterland der Küstenregion von Cala Ratjada und bietet somit eine abwechslungsreiche Alternative zu der klassischen Wanderstrecke über den Sattel Coll de Marina.
ROLAND OTTO Die mittelschwere Tour beginnt am Strand Cala Agulla. Hier läuft man links über einen Holzsteg und den feinen Sandstrand etwa 200 Meter bis zu einem weißen Haus und einem kleinen grünen Bootsschuppen. Dort biegt links (lila Farbklecks an Holzpfosten) der Weg in Richtung Cala Mesquida ab. Kurz darauf wird ein Eisentor durchschritten. Rechts davon liegt wenige Meter entfernt die kleine romantische Bucht Cala Moltó mit ihrem Fischerhäuschen, im Sommer ein beliebter FKK-Strand.
Weiter geht es nun zunächst immer geradeaus (lila Punkte auf Steinen am Boden) auf einer breiten Piste durch einen lichten Kiefernwald. In der näheren Umgebung fällt das dichte Unterholzgemisch aus Mastix, Straucherika, Balearen-Johanniskraut, Rosmarin, Dissgras und Ginsterarten auf. Auch ganze Kolonien von Zwergpalmen mit eleganten Fächern bewachsen das Gelände.
Rund 600 Meter nach dem Eisentor verweisen eine Steinpyramide und ein grüner Punkt links auf eine breite Piste. Die Route ist von jetzt durchgängig mit grünen Farbklecksen gekennzeichnet. Sie verläuft dabei unterhalb des rechts liegenden Berges Puig de s´Àguila zuerst eben durch einen Kiefernwald. Bei zwei Gabelungen wird rechts, später dann links (grüne Punkte) abgebogen.
Der Weg steigt nun bald an. Links ist ein Tal, das zur Possessió Ca´n Moltó gehört, mit Getreidefeldern zu sehen. Schließlich wird in etwa 30 Minuten nach dem Abzweig mit der Steinpyramide bei einem gemauerten Wasserbecken eine Gabelung erreicht. Die bisher grün-markierte Route führt dort geradeaus weiter. Die hier beschriebene Wanderung biegt jedoch rechts Richtung Cala Mesquida ab.
Ein breiter Waldweg verläuft jetzt in Richtung Meer, dessen Nähe der vom Wind angewehte Dünensand auf dem Waldboden ankündigt. Man gelangt dann zu einer Begrenzungsmauer mit einer Lücke, biegt dort rechts auf einen Fahrweg ab, nimmt kurz darauf bei einer hohen Aleppo-Kiefer den linken Abzweig und erreicht wenig später die Sanddünen der Cala Mesquida.
Diese Dünen wurden 1991 vom Govern Balear zum Naturschutzgebiet erklärt und erreichen mit dem Es Munt Gros eine Höhe von knapp über 50 Metern. Ihr Kamm ist teilweise mit Kiefern und Phönizischem Wacholder bewachsen. In den Sandmulden nutzen FKK-Anhänger nach der wochenlangen Schlechtwetterperiode auf der Insel die Sonnenstrahlen, um sich bräunen zu lassen. Die Bucht könnte eine maritimes Schmuckstück sein, wäre da nicht die Feriensiedlung, die in den 1960er Jahren erbaut worden ist.
Rechts vom Strand erhebt sich in einiger Entfernung der Bergrücken Puig des Telègraf mit der Ruine des Wachturms Torre de Son Jaumell, der das nächste Etappenziel ist. Zunächst steigt man etwas oberhalb des Strandes rechts auf einem Pfad bis zu einer Begrenzungsmauer auf. Dort wird links und dann gleich rechts (blaue Punkte) abgebogen.
Ein ehemaliger Schmugglerpfad führt nun im ersten Abschnitt mehr oder weniger eben in Richtung einer Senke. Dabei zeigen in kurzen Abständen vorhandene blaue Markierungen den Wegverlauf. Der Steig windet sich immer steiler in engen Kehren aufwärts. Zu guter Letzt ist dann noch ein Steilaufstieg, der absolute Trittsicherheit erfordert, bis zu einem Sattel auf dem Puig des Telègraf zu bewältigen. Hier biegt man links ab und erreicht kurz darauf den halb verfallenen Wachturm, neben dem sich eine Vermessungssäule befindet.
Aus 271 Metern ergibt sich ein traumhafter Panoramablick. Bei klarer Sicht ist sogar die Nachbarinsel Menorca auszumachen. Tief unten liegen die Urlauberhochburg Cala Ratjada, der Leuchtturm Far de Capdepera und die Bucht Cala Agulla mit ihrem smaragdgrünen Wasser. Im Südosten ist das Cap Vermell, bei dem sich die Coves d´Artà (Höhlen) befinden, zu erkennen.
Fantastisch auch die Aussicht nach Nordwesten und Norden auf den Torre d´Aubarca und die Halbinsel Ferrutx mit den markanten Bergen Puig Morei, Puig d´en Porrassar, Puig de sa Tudossa und die Talaia de Moreia. Der Blick schweift sogar bis zum nördlichsten Punkt Mallorcas, dem Cap de Formentor.
Für den Abstieg zur Cala Agulla begibt man sich wieder zu dem Sattel des Puig des Telègraf. Dort führt ein Trampelpfad geradeaus (roter Punkt) über den Bergrücken. Bei einer Gabelung wird dann links (Steinmännchen) abgebogen. Die durchgehend mit roten Klecksen und Steinmännchen markierte Route verläuft nun steil abfallend in engen Kurven talwärts bis zu einem gut erhaltenen Kalkofen.
Kurz darauf ist bei einer hohen Steinpyramide und den Schildern „Cala Mesquida“ und „Talaia de Son Jaumell“ ein breiter Waldweg erreicht. Links gelangt man wenig später wieder zu dem Abzweig mit der Steinpyramide von der Hinroute und von dort nach einigen Minuten zur Cala Moltó und zur Cala Agulla.
Information
Wegstrecke: 11 km (Rundtour)
Nettogehzeit: 3,5 Stunden
Höhenunterschied: 271 Meter
Anfahrt von Palma:
Auf der Ma-15 nach Manacor, Artà und nach Capdepera. Dort der Beschilderung „Cala Ratjada“ und „Cala Agulla“ folgen. Gegenüber dem Reitstall „Hipico – Cala Ratjada“ biegt links eine Straße zur Cala Agulla und zum Strandparkplatz ab.
Parkgebühren: 3 Euro pro Tag.
Tourencharakter: Mittelschwere Wanderung auf Waldwegen und steinigen Pfaden. Beim Steilaufstieg auf den Puig des Telègraf ist Trittsicherheit notwendig.
Ausrüstung: Wanderstiefel.
Der teilweise spitzfelsige Aufstieg von der Cala Mesquida zum Torre de Son Jaumell ist mit Badelatschen nicht zu empfehlen.
Einkehr: Strandbars an der Cala Agulla.
Nordic Walking auf Mallorca, aber wo?
September 24, 2008 von mallorcalover
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NORDIC WALKING
Nordic walking – die Trendsportart für Alt und Jung mit den grössten Zuwachsraten!
Kein Sport wächst schneller. Nordic walking hat in den letzten Jahren einen enormen Zulauf erfahren. Die Lauftechnik des Nordic-Walking ähnelt der Bewegungsausführung des Skilanglaufes und ist unter Anweisung einfach zu erlernen. Das Nordic-Walking wurde als eine Sommer-Trainingsmethode von Topathleten aus dem Bereich Langlauf, Biathlon und der Nordischen Kombination entwickelt.
Dabei eignet sich Nordic Walking nicht nur für Sportler. Es ist ein ideales Bewegungskonzept für Menschen, die mit den Problemen der Zivilisationskrankheiten wie Rückenbeschwerden, Haltungsschäden, Herz-Kreislauf Probleme und Übergewicht zu kämpfen haben.
Durch eine gelenkschonende und dosierte Belastung des Körpers können auch Nichtsportler mit Gesundheitsproblemen wieder langsam und kontrolliert aufgebaut werden.
In Deutschland werden Kurskosten mittlerweile von Krankenkassen teilfinanziert.
Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne! Vato@aol.es
Nordic Walking auf Mallorca
September 24, 2008 von mallorcalover
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Nordic-Walking-Park in Alcúdia: Mit Stock über Stein
ANDREAS JOHN Auch wenn eine “Almhütte” an der Playa de Palma steht: Mallorca hat mit nordeuropäischem Wintersport-Flair nicht viel zu tun. Doch das wird sich vielleicht bald ändern. Anfang November eröffnet der “Nordic Walking Park” in Alcúdia seine Pforten, der erste seiner Art in ganz Spanien. Auf rund 30 Kilometer ausgewiesenen Wanderwegen sollen dann in Zukunft vor allem deutsche Urlauber am Stock laufen – und der Tourismusbranche in der Nebensaison zu einem neuen Aufschwung verhelfen.
Die Idee zu dem Projekt stammt von der mallorquinischen Sportmarketingfirma Eventplus in Manacor. „Wir wurden erstmals Anfang 2006 auf diese Sportart aufmerksam”, sagt Unternehmenschef Miguel Rigo Riera. Im Rahmen einer Kundenreise nach Deutschland landete der Mallorquiner damals in einem Nordic-Walking-Park bei Saarbrücken. „Ich wusste vorher gar nicht, das es so etwas gibt.” Ihm sei dann recht schnell das wirtschaftliche Potenzial dieser Freizeitsportart für Mallorca bewusst geworden. Zurück auf der Insel, schlug er gleich mehreren Gemeinden die Ausrichtung eines internationalen Nordic-Walking-Meetings vor.
“Anfangs hielt ich nicht viel von der Idee, doch als ich begann, mich im Internet über Nordic Walking zu informieren, wurde mir schnell klar, dass wir hier eine einzigartige Möglichkeit am Schopf packen mussten”, sagt Sebastian Sánchez, Tourismusbeauftragter im Rathaus von Alcúdia. Statt eines einzigen Events wollte er deshalb einen ganzen Wanderpark. „In Deutschland, Frankreich und Norditalien schießen solche Zentren derzeit wie Pilze aus den Boden”, erklärt Sánchez.
Tatsächlich befindet sich das einst in Skandinavien als Ersatztraining für Skilanglauf erfundene Nordic Walking auf einem Siegeszug durch Mittel- und Südeuropa. Wurde der Stocklauf bis Ende der 90er Jahre noch hauptsächlich in Finnland, Schweden und Norwegen praktiziert, laufen in Deutschland nach Schätzungen des deutschen Skisportverbandes (DSV) heute bereits rund vier Millionen Bundesbürger regelmäßig mit zwei Stöcken durch Wald und Flur. Mehr als ein Dutzend Nordic-Walking-Parks- und Zentren wurden in den vergangenen fünf Jahren von Sylt bis München eröffnet.
„Das Profil der Nordic-Walking-Urlauber passt genau in unser Konzept”, glaubt auch Toni Oliver, Leiter des balearischen Amtes für Tourismusstrategien (Inestur), das den Park im Inselnorden finanziell unterstützt. Ähnlich wie Radtouristen suchten Stockläufer den direkten Kontakt zur Natur und legten Wert auf einen ruhigen Aufenthalt auf der Insel. Auch wirtschaftlich sucht man im Tourismusministerium in Palma den Vergleich zum Zweirad-Urlauber. So sollen Nordic-Walking-Touristen in den kommenden fünf Jahren einen etwa ähnlich hohen Umsatz in die Kassen der Balearen-Wirtschaft spülen wie Fahrrad-Urlauber: rund 40 Millionen Euro.
Um das zu erreichen, will das Amt für Tourismusförderung (Ibatur) die Freizeitsportart auf den großen internationalen Touristikfachmessen wie der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin oder dem „World Travel Market” (WTM) in London besonders vermarkten. Als erster deutscher Reiseveranstalter bietet Alltours in seinem aktuellen Winterkatalog Nordic-Walking-Ausflüge in Alcúdia an. Auch bei Neckermann zeigt man sich am Park im Inselnorden interessiert. „Für eine Aufnahme in unsere Kataloge kommt die Eröffnung zu spät. Grundsätzlich wollen wir unseren Feriengästen auf Mallorca aber in Zukunft Nordic Walking anbieten”, so Marlen van Assve, Resident-Managerin des Veranstalters auf Mallorcas.
Ein Hindernis für die Vermarktung des Nordic-Walking-Parks könnte der Mangel an Übernachtungsmöglichkeiten sein. Bisher sind in Alcúdia über 90 Prozent der Hotels zwischen November und März geschlossen. „Wir haben das Projekt bereits dem hiesigen Hoteliersverband präsentiert”, sagt Alcúdias Tourismus-Stadtrat Sebastian Sánchez. Die meisten Unternehmen hätten die Initiative begrüßt. Auch bei der Firma Eventplus, die als Anbieter von Nordic-Walking-Ausflügen den Park mit vermarkten will, gibt man sich zuversichtlich. „Wir haben bereits 15 Hotels unter Vertrag”, so Geschäftsführer Rigo.
Der Park in Alcúdia selbst ist seiner Meinung nach nur der Anfang. Im Rathaus von Palma und Calvià arbeite man bereits an ähnlichen Parcours. „Ganz Mallorca lässt sich mit der Zeit in einen Nordic-Walking-Park verwandeln”, glaubt Rigo. Denn mit zwei Stöcken in der Hand lasse es sich doch überall ganz hervorragend laufen.



