Bürger verklagt Mallorca-Gericht

January 27, 2010 von admin  
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Mallorca ist voller Überraschungen: Ein Insel-Bürger verklagt ein Gericht, weil dort ein Prozess ohne ihn abgehalten wurde – obwohl er extra dazu erschienen war. Manuel G. aus Palma besitzt ein Grundstück bei Inca, das er über viele Jahre an eine Frau verpachtet hatte. Ihre Erben wollten dies jedoch nicht anerkennen und das Grundstück ohne Mietzins behalten.Ein Prozess wird am Gericht in Inca anberaumt. Als sich Manuel G. dort pünktlich präsentiert, teilt ihm eine Gerichtsangestellte mit, dass der Verfahrenstermin abgesagt worden sei.Tatsächlich ist im Aushang des Gerichtsgebäudes der Prozess auch nicht angezeigt. Dann sieht Manuel G., wie die Gegenseite samt Anwalt eintrifft und hinter einer Tür verschwindet. Weiter beobachtet er, wie die Personen eine halbe Stunde später wieder davonziehen. Im Anschluss macht er sich kundig und erfährt, dass eben gerade der Prozess stattgefunden habe – ohne ihn, da abwesend. Manuel G. muss weitere fünf Stunden ausharren, bis er dem Vorsitzenden der Kammer seine Sichtweise der Dinge schildern darf – ohne wirklich Gehör zu finden. So hat der Bürger nun die entsprechende Kammer verklagt, wie die spanische Tageszeitung „Ultima Hora” am Mittwoch berichtete. Eine andere Kammer desselben Gerichts ließ die Klage zu. Bleibt abzuwarten, wie das Verfahren weitergeht.

Studieren auf Mallorca, Rezept gegen Heimweh

January 27, 2010 von admin  
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Mallorca ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen und Österreicher. Dass man dort, wo Millionen Deutsche und Österreicher Jahr für Jahr ihren Urlaub verbringen, auch studieren kann, ist vielen kaum bekannt.

So ging es auch der Gevelsbergerin Julia Simon, die ihr Abitur auf dem Ennepetaler Reichenbach-Gymnasium gebaut hat. Für sie klang die Vorstellung, die ersten vier Semester ihres Studiums (angewandte Medienwirtschaft, Sport und Event-Management) auf der Ferieninsel zu absolvieren, aber auch sehr verlockend.

Die Planung bezüglich eines Studienplatzes an der Akademie Ascenso in Palma de Mallorca zauberte bei den meisten ihrer Mitmenschen ein nettes, leicht süffisantes Lächeln ins Gesicht. Unglaube? Neid? Oder die Sorge, dass sie sich dort nun restlos zur „Party-Maus” entwickele?

Die unzähligen Abschiedsfeiern, das Meer voller Tränen, die guten Wünsche, das tagelangem Packen sind schon verblasst. „Mein kleiner Polo, der aus allen Nähten platzte und der Eindruck, als ob ich für die nächsten 20 Jahre in ferne, fremde Galaxien reisen würde, schafften auch die 1 400 Kilometer ganz gut.” Der Blick, der sich ihr früh morgens um sechs Uhr von der Fähre auf ein sensationelles Panorama der Insel bot, hat sich eingebrannt.

»Die Spanier lieben den Kreisverkehr«

Schnell gewöhnte sie sich an das pulsierende Leben mit seinen eigenwilligen Verkehrsregelungen und multikulturellen Menschen. „Die Spanier lieben den Kreisverkehr. Je größer, umso schöner, mit prächtigen Bepflanzungen, Skulpturen und anderen Mittelpunkten. Der staunende deutsche Autofahrer wird geschickt vom hier völlig normalen Verkehrschaos abgelenkt. Alles funktioniert dennoch prächtig”, erzählt die 18-Jährige. „Aus drei mache vier Spuren und hupen, wann immer sich eine Gelegenheit bietet. Und diese bietet sich oft. Eigentlich ganz nach meinem Geschmack.”

Ihre Akademie liegt mitten in Palmas romantischer Altstadt. Kleine Gassen mit liebevoll restaurierten Stadthäusern, liegen an dem Weg zu ihrer Wohnung, die sie sich mit anderen Studenten teilt. Nur etwa sieben Fußminuten von der Uni entfernt liegt die WG in einer für Palmas Altstadt typischen Gasse. Mit ihren zahlreichen breiten, niedrigen Stufen führt sie weiter nach oben auf eine der großen Einkaufsmeilen. Keine drei Gehminuten entfernt vom bekannten Restaurant „Cappuccino”. Ein Schuhgeschäft jagt das nächste, Shop um Shop reihen sich aneinander. Diesen Bereich hat Julia Simon für sich zur „gefährlichen Zone” erklärt, denn das gefürchtete Shoppingfieber bricht hier für sie schnell aus. Für das begrenzte studentische Taschengeld ist das eher tödlich.

Die WG besteht noch aus einer bunt gemischten fröhlichen Gruppe von fünf Mädels, drei Jungs und einem Hund. Allerdings gab es etwas Ärger mit den Nachbarn, so dass sich die Gruppe kurzfristig in kleinere Wohneinheiten aufteilen wird. Eine große Wohnung, wo alle untergekommen wären, war nicht zu finden. So wird Julia in Kürze mit zwei weiteren Mädchen in der Altstadt eine kleine Wohnung beziehen.

»Studium ist auch hier kein Ponyhof«

Den ersten Studientag empfand Julie Simon ein bisschen wie am ersten Schultag. Alles fremd, alles neu und mit der Erkenntnis am Ende des Tages, dass auch ein Studium auf Mallorca nichts mit Party und Ferien zu tun hat. Klare Regeln, ein straff durchorganisierter Studienplan, der wöchentlich wechselt, Vorlesungen und Unterricht bis in die Abendstunden, einschließlich der vier Stunden Spanischunterricht pro Tag. „Unser Spanisch-Intensivkurs besteht, wie alle Unterichtsmodule, aus kleinen Gruppen von zehn bis zwanzig Studenten,” erläuert sie. Verträumtes „Aus-dem-Fenster-sehen” oder anderweitige Ablenkungen während einer Vorlesung sind hier nicht möglich.

Mittlerweile hat sich eine gewisse Routine eingestellt, und dazu die Erkenntnis, dass ein Studium, egal wo – möchte man es ernsthaft und diszipliniert absolvieren –, „kein Ponyhof” ist. Das Heimweh ist aber dennoch irgendwie geblieben. „Aber manchmal schafft es der herrlich blaue Himmel, die strahlende Sonne am Morgen, das Flair dieser fantastischen Stadt, eben doch die Sehnsucht nach Hause zu bändigen.”

Über Weihnachten war Julia Simon für drei Wochen daheim in Gevelsberg und konnte so die Sehnsucht nach ihrem wirklichen Zuhause stillen. Mittlerweile büffelt sie schon wieder auf der Insel für ihren Abschluss „Bachelor of Arts”. Ihre Zwischenbilanz: „Studieren auf Mallorca? Ja, es ist möglich und eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte.”

Deutsches Betrügerpärchen auf Mallorca, betroffene dringend gesucht!

September 7, 2009 von admin  
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Die spanische Nationalpolizei hat am 28.7. ein deutsches Pärchen auf Mallorca festgenommen, das wegen eines Betrugs in Millionenhöhe per internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Der 57-Jährige und die 47-Jährige wurden in ihrer Finca in Sencelles gefasst. Die Polizisten mussten allerdings Spezialisten zu Hilfe rufen, um drei offenbar gefährliche Kampfhunde in Schach zu halten. Der Festgenommene gilt zudem als besonders gefährlich und erfahrener Kampfsportler. Im Haus wurden unter anderem große Messer und andere Waffen gefunden.

Das Pärchen steht im Verdacht, seit dem Jahr 2004 europaweit betrügerische Kredite zu attraktiven Zinsen angeboten zu haben. Hierfür verlangten sie die Überweisung von zehn Prozent der Kreditsumme an ein Unternehmen mit Sitz in Gibraltar. Nach der Überweisung verschwanden Geld und Kreditgeber. Die Polizei hatte vor dem Zugriff acht Monate ermittelt.

Aufruf eines betroffenen:

Bitte um Mithilfe im Fall des am 28.07.2009 festgenommenen, deutschen Millionen-Betrügerpärchens in deren Finca in Sencelles

- Christine A. Z. und Bernd S. ( ?) an anderer -Stelle wird laut Pressestelle der Policia Nacional aber der Name Anna Dorothea Ziegler genannt

Auf diesem Wege bitte ich alle Personen, Firmen, Banken, etc. pp. auf Mallorca bzw. Sencelles die zu dem nachfolgend genannten Betrügerpaar direkten Kontakt hatten oder Mallorca Betrugsfallnähere Angaben zu diesen Personen machen können, sich mit mir bitte dringend in Verbindung zu setzen, da der dringende Verdacht einer weiteren, europaweiten Betrugsfall mit diesem Betrügerpaar aus Deutschland in Verbindung zu bringen ist, den ich aufdecken konnte.

Hier meine Bitte an alle Personen, die das Betrügerpaar kannten bzw. mit diesem Kontakt hatten, wie z. Bsp. Post, Nachbarn, Lieferanten, Banken, Gärtner, Restaurants etc. pp.:

Wer kennt den vollständigen und richtigen Namen des Betrügers Bernd S.?

Wie lautet der richtige Name der Christine A. Z. oder Anna Dorothea Z.?

Wem ist die letzte Meldeadresse dieses Betrügerpärchens in Deutschland bzw. vor Mallorca bekannt?

Wer kennt den Namen des dubiosen Unternehmens mit Sitz in Gibraltar, das in diesen Betrug verwickelt ist?

An welche Deutsche Behörde wurde das Betrügerpaar in Deutschland ausgeliefert?

Ich danke Ihnen allen aufrichtig für Ihre Mithilfe und würde mich über bald mögliche Ziel führende Informationen sehr freuen.

Sie haben auch die Möglichkeit, sich an  info@MallorcaLover.net zu wenden.

Grund meines Aufrufs:

In einem von mir im Jahr 2008 neu aufgedeckten, europaweiten Darlehensbetrugsfall ist ebenfalls eine dubiose Firma mit Sitz in Gibraltar verwickelt, nachweislich mit Kontakten zu einem feigen Darlehensvermittlungsbetrüger alias TOM ENGBERS, alias TOM MUMUMPER etc. pp. und Kontakt zu der HVB-Unicreditbank in Prag.

Aufgrund meiner gelieferten, erdrückenden Beweise an den Vorstandsvorsitzenden der Unicreditbank in Prag wurde eine interne Untersuchung bei der HVB in Prag durchgeführt und in der Folge der Geschäftskontobetreuer TOMAS MACHA fristlos entlassen.
gibraltarDes weiteren wurde das Geschäftskonto der dubiosen Firma Euro Gold Sales Ltd. mit Sitz in Gibraltar /angeblicher Darlehensgeber) von der HVB-Unicreditbank ebenfalls fristlos gekündigt, wie zuvor schon bei der Banco Espirito Santo mit Hauptsitz in Portugal Geschäftsführer der dubiosen Firma in Gibraltar ist ein gewisser
Daniel Jarret da Silva und dessen Partnerin Helen Louise Rudd.

Bei dem Darlehensvermittlungsbetrüger handelt es sich wie zuvor erwähnt, um einen ALIAS TOM ENGBERS, alias TOM MUMPER etc. pp., der über seine ehemalige, nicht mehr aktive Email-Adresse asia-darlehen@web.de agierte.

Die ehemalige Email-Adresse ist zweifelsfrei der Stadt AACHEN in Deutschland zuzuordnen und dem Provider Deutsche Telekom AG.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sollten Sie weitere Informationen erhalten oder Ihnen die von mir erbetenen Namen der Betrüger und der dubiosen Firma aus Gibraltar bekannt sein, wäre ich Ihnen sehr dankbar, Sie könnten mir diese mitteilen, denn sollte es sich wie ich vermute, um ein und dieselbe Betrugssache handeln – was nach ersten Erkenntnissen nicht mehr auszuschließen ist – könnten mehrere Fälle gleichzeitig gelöst werden und sich die Strafe für die bereits festgenommenen Täter und die Hintermänner sich drastisch erhöhen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Bemühungen und würde mich sehr über eine Kontaktaufnahme und zusätzliche Hintergrundinformationen freuen.

Mit freundlichen Grüßen

H. S.
Deutschland

P.S.:
In Zusammenarbeit mit dem Finanzforum http://www.gomopa.net wird über den von mir neu aufgedeckten Darlehensbetrugsfall in Verbindung mit dieser dubiosen Firma aus Gibraltar seit Ojtober 2008 unter dem nachfolgenden LINK berichtet.

http://www.gomopa.net/Finanzforum/VORSICHT/Darlehn-aus-Asien-20-000-Euro-ohne-Schufa-ohne-Sicherheit.html

Anzeige erstatten.. auf Deutsch!

August 7, 2009 von admin  
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Über die Notrufnummer 902 102 112 kann eine Diebstahlanzeige auch telefonisch in deutscher Sprache erstattet werden

Sollten Sie bestohlen worden sein, oder haben Sie Ihre Wertsachen verloren, so sollten Sie grundsätzlich umgehend bei einer spanischen Polizeidienststelle eine entsprechende Diebstahlsanzeige bzw. Verlustanzeige erstatten. .

Unabhängig vom Tatort nimmt jede Polizeidienststelle auf Mallorca Diebstahls- und Verlustanzeigen entgegen. Über die Notrufnummer 902 102 112 kann eine Diebstahlanzeige auch telefonisch in deutscher Sprache erstattet werden. Allerdings kann es hier zu längeren Wartezeiten kommen, da dort nur ein deutschsprachiger Bearbeiter tätig ist. Das aufgenommene Protokoll wird dann zur Unterschrift an die gewünschte oder nächstgelegene Polizeidienststelle gefaxt.

Das Anzeigeprotokoll dient zur späteren Vorlage bei  Versicherungen, Kreditkartenunternehmen, Banken, Pass- und Führerscheinbehörden und bei Ihrer  Fluggesellschaft.

Wie man Probleme mit dem deutschen Führerschein vermeidet

February 13, 2009 von mallorcalover  
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Das Problem mit dem deutschen Führerschein auf Mallorca lässt sich in drei Sätzen zusammenfassen. Erstens: Er muss nicht registriert werden. Zweitens: Das entbindet nicht vom im Spanien vorgeschriebenen regelmäßigen Gesundheitstest. Drittens: Keiner weiß genau, wie das kontrolliert werden soll. In der Theorie ist ein deutscher Führerschein europaweit gültig. Das hat auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) vor drei Jahren noch einmal den spanischen Behörden klargemacht. Bis dahin war eine Registrierung deutscher Führerscheine für ausländische Residenten vorgeschrieben.

In der Praxis jedoch haben deutsche Residenten noch immer Probleme, wenn sie ihren Führerschein nicht registrieren lassen oder gegen einen EU-Führerschein eintauschen. So gibt es noch immer ­Polizisten, die von dem EuGH-Urteil nichts wissen und bei rosa oder gar grauen „Lappen” von deutschen Residenten am Steuer nur mit dem Kopf schütteln. Probleme drohen zudem, wenn der deutsche Führerschein gestohlen wird oder verloren geht: Ohne Registrierung oder Umtausch fühlt sich die spanische Behörde nicht zuständig. Und falls der deutsche Resident nicht mehr in seiner Gemeinde in Deutschland gemeldet ist, müssen die deutschen Originalunterlagen angefordert und notariell übersetzt werden.

Richtig kompliziert wird es jedoch bei der Gesundheitsuntersuchung, die für spanische Fahrer in regelmäßigen Abständen obligatorisch ist. Die Theorie besagt: Der deutsche Führerschein ist zwar in Spanien gültig, seine Geltungsdauer unterliegt jedoch auch nach dem EuGH-Urteil dem spanischen Recht und ist somit nach Angaben des spanischen Innenministeriums ab Niederlassung in Spanien befristet. Demnach muss die Verlängerung in regelmäßigen Abständen unter Vorlage eines Eignungsgutachtens beantragt werden: Bei Autofahrern ist das alle zehn Jahre der Fall, ab einem Alter von 45 Jahren alle fünf Jahre, ab 70 alle zwei Jahre. Wie das in der Praxis ohne vorgeschriebene Registrierung kontrolliert werden soll, ist völlig ungeklärt. Sanktionen sind bislang die Ausnahme.

Um solche zu vermeiden, empfiehlt die deutsche Botschaft in Madrid, den Umtausch des Führerscheins freiwillig vorzunehmen, „da Sie dann von der Behörde auf den Ablauf des Führerscheins hingewiesen werden und vor unangenehmen Überraschungen gefeit sind”. Mit der unangenehmen Überraschung ist eine Ordnungswidrigkeit gemeint, die hohe Bußgelder, eine Führerscheinsperre und die Festsetzung des Fahrzeugs zur Folge haben könnte. Der Behördengang hat einen weiteren Vorteil: Wer gleich den EU-Führerschein im Scheckkarten-Format beantragt, lässt mit dem rosa oder grauen „Lappen” auch peinliche Pubertätsbilder verschwinden.

Der Mallorcalover test: Behörden-Slalom in zwei Stunden bewältigt

Wenn um 9 Uhr morgens die balearische Verkehrsbehörde öffnet, hat sich schon eine lange Schlange vor dem Tor gebildet. Der neue Führerschein kann dauern, denkt sich der ML-Reporter, und bringt sich Lesestoff mit. Doch schon in der Eingangshalle lichtet sich die Schlange: Für Führerschein-Belange gibt es einen eigenen Schalter auf der rechten Seite, er ist mit einem Zettel „Permiso de conducir” gekennzeichnet.

Da es hier lediglich Informationen und Formulare gibt, geht es schnell vorwärts: Nach weniger als fünf Minuten fragen wir am Schalter nach der Registrierung (Quiero registrar mi carnet de conducir alemán), beziehungsweise gleich nach dem Umtausch gegen einen europäischen Führerschein (Quiero canjear mi carnet de conducir alemán por un carnet europeo). Ausgegeben werden zwei Formulare inklusive Merkblatt (Muster finden Sie unter dem Link “Fotos zur Nachricht” rechts oben auf dieser Internetseite).

Die beiden Formulare sind in wenigen Minuten ausgefüllt. Weitere benötigte Dokumente: Der Antragsteller muss eine Tarjeta de Residencia vorlegen. Wer eine solche nicht hat, braucht seinen deutschen Personalausweis, einen Nachweis über die NIE-Nummer der Ausländerbehörde (steht auf dem Dokument vom Ausländermelderegister, Registro central de Extranjeros) sowie den Nachweis über die Einschreibung bei seiner Gemeinde (Empadronamiento). Von jedem Dokument ist eine Kopie notwendig. Der deutsche Führerschein muss in Original und Kopie vorgelegt werden, wird der Führerschein ganz eingetauscht, sind zwei Kopien erforderlich. Verlangt wird ein Passfoto im Format 32 x 25 Millimeter.

Die Geschäftsleute rund um die Verkehrsbehörde haben sich auf die Bedürfnisse der Antragsteller eingestellt: Passfotos und Fotokopien sind in mehreren Geschäften in der gleichen Straße erhältlich, der Behördengang kann am gleichen Tag fortgesetzt werden.

Wer alle Unterlagen beisammen hat, stellt sich in die Schlange an der Kasse im ersten Stock. Auch hier fällt die Wartezeit mit rund zehn Minuten kurz aus. An der caja muss das ausgefüllte Formular „Solicitud de Canje del Permiso de Conducción” vorgezeigt werden. Die Gebühr für den Umtausch beträgt 17,80 Euro, für die Registrierung 7,40 Euro.

Es ist 9.40 Uhr. Die Kassiererin gibt die Wartenummer 712 aus, weiter geht es damit im zweiten Stock. Der dortige Zähler steht bei 704 und schaltet im Fünf- bis Zehn-Minuten-Takt weiter. Im Warteraum stehen Stühle, jetzt ist Zeit für Zeitungs- und Buchlektüre. Aber es nicht langweilig: Die Verwaltungsangestellte regt sich gerade über einen Belgier auf, der Sprachprobleme hat. Auch bei wiederholten Nachfragen kann er nicht sagen, seit wann er in Spanien lebt. „Soll er doch einen Dolmetscher nehmen”, schimpft die Angestellte, doch ein weiterer Antragsteller hat schließlich ein Einsehen und übersetzt die Fragen ins Englische.

Nach einer knappen Stunde schaltet der Zähler auf 712. Am Schalter wird der deutsche Führerschein, in diesem Fall ein rosafarbener „Lappen”, in Augenschein genommen. Der Vermerk, dass er nach der Fahrprüfung zunächst für ein halbes Jahr provisorisch ausgestellt worden war, führt zu Verwirrung. Doch die Angestellte stempelt schließlich die mitgebrachte Führerschein-Kopie ab – und zieht das Original-Dokument ein. Die Kopie ist jetzt ein provisorischer Führerschein und muss immer im Auto dabei sein. Das Dokument ist allerdings nur in Spanien gültig, wie die Angestellte erklärt. Sie notiert eine Telefonnummer, man werde Bescheid geben, sobald der neue Führerschein da sei. Die Wartezeit für die neue EU-Plastikkarte: ein bis zwei Monate.

Auch wer seinen Führerschein nur registrieren lässt, muss für die Bescheinigung noch einmal wiederkommen. Die Registrierung sei aber keinesfalls verpflichtend, wie am Schalter noch einmal betont wird. Neben einem Quittungsbeleg bekommen wir noch den Ratschlag mit auf den Weg, den Termin für die vorgeschriebene medizinische Untersuchung – was erstmals nach zehn Jahren der Fall sein werde – nicht verstreichen zu lassen: Je nach Überziehung verliere der Führerschein vollkommen seine Gültigkeit.

Jefatura Provincial de Tráfico
C/. Manuel Azaña, 50
07071 Palma de Mallorca
Tel.: 971-46 52 62

Öffnungszeiten:
Mo – Do 9 bis 17 Uhr,
Fr 9 bis 14 Uhr, im Sommer
(16. Juni bis 15. September)
wochentags von 9 bis 14 Uhr.

Kassenzeiten:
Mo – Do 9 bis 16.30 Uhr,
Fr 9 bis 13 Uhr, im Sommer
wochentags von 9 bis 13 Uhr.

Wie man Mitglied der Krankenversicherung wird

February 13, 2009 von mallorcalover  
Geordnet unter Deutsche auf Mallorca, Mallorca Fakten, Tipps

Die staatliche Krankenversicherung heißt in ­Spanien Insalud und steht auch vielen deutschen Residenten offen. Als Mitglied bekommen Sie eine Tarjeta Sanitaria (Gesundheits-Scheckkarte) ausgestellt, den Antrag dafür gibt’s im Bürgerbüro des Ayuntamiento.

tarjeta-sanitaria-europea1Mit dieser Karte kann man ähnlich wie in Deutschland alle vertraglich zugesicherten Leistungen in Anspruch nehmen. Die sind jedoch vergleichsweise gering und im Wesentlichen auf die medizinische Grundversorgung beschränkt. Zahnärztliche Behandlungen sind von der Insalud ausgeschlossen und müssen privat abgesichert werden. Da es drei bis sechs Monate dauert, bis man seine Versichertenkarte erhält, dient zunächst das Formular des Bürgerbüros als Versicherungsnachweis.

Wer erstmals einen Arzt konsultiert, muss zunächst herausfinden, zu welchem örtlichen Centro de salud (Gesundheitszentrum) er gehört. Dafür lässt man sich in seiner Gemeinde die aktuelle Service-Telefonnummer der balearischen Insalud geben. Unter dieser Nummer erfährt man Name und Adresse seines zuständigen Gesundheitszentrums (je nach Wohnort unterschiedlich). Nur dort darf man sich im Krankheitsfall behandeln lassen, von einem Hausarzt, der ebenfalls fest zugewiesen wird (er stellt gegebenenfalls Überweisungen zu Fachärzten aus).

Die Behandlungskosten werden von Insalud getragen, viele Medikamente müssen Patienten in der Apotheke selbst kaufen – auf die es nur teilweise Insalud-Rabatte von bis zu 50 Prozent gibt. Die Vertragskrankenhäuser für Insalud-Patienten sind das Großklinikum Son Dureta und Son Llàtzer in Palma (rund um die Uhr geöffnet) und das Krankenhaus in Manacor.

Wer bei einem Besuch in Deutschland zum Arzt geht, muss dort seine spanische Versichertenkarte vorlegen. Oder Sie besorgen sich eine Europäische Gesundheitskarte (Tarjeta Sanitaria Europea) bei den Info- und Beratungszentren der Seguridad Social.

Wie man an die Steuernummer NIE kommt

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Das erste Dokument, das sich jeder besorgen muss, der länger als drei Monate auf der Insel bleibt, ist die Número de Identidad de Extranjero (kurz NIE). Sie dient auch als Steuernummer. Ausgestellt wird sie neuerdings mit einem Meldeschein für Ausländer, der die frühere Tarjeta de Residencia ersetzt. Diese gilt zwar noch, wird aber nicht mehr ausgestellt.

Die Greencard muss für jeden Ausländer, der länger als drei Monate in Spanien wohnt, beantragt werden – auch für Kleinkinder. Den unhandlichen grünen Schein muss man nicht mit sich führen, braucht ihn aber zum Beispiel bei Vertragsabschlüssen. Beim Zahlen mit Kreditkarte oder als Ausweisdokument gegenüber der Polizei reichen Reisepass oder Personalausweis.

Das Antragsformular bekommen Sie bei der Ausländerbehörde der Nationalpolizei

Oficina de extranjero
in Palmas Industriegebiet Polígono de Levante
C/. Ciudad de Querétaro s/n

Sie können das Formular auch mit einem Klick auf folgenden Link herunterladen:
www.mir.es/SGACAVT/modelos/extranjeria/modelos_extranje/ex_16.pdf

Zusätzlich benötigen Sie das Bareinzahlungsformular für die Meldegebühr, das es nur direkt im Ausländeramt gibt. Mit diesem dreiseitigen (weiß, blau, gelben) Formular gehen Sie zur Bank und zahlen den Betrag von derzeit 15,80 Euro bar ein. Wer den Bareinzahlungsbeleg, den ausgefüllten Antrag mit Kopie und seinen Reisepass (oder Personalausweis) mit Kopie vorlegt, bekommt die NIE im Ausländeramt sofort ausgehändigt.

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Wichtig: Die Beamten fragen meist, wie lange man vorhat, auf Mallorca zu bleiben. Wenn Sie darauf unbestimmt mit „drei, vier Monate” antworten, müssen Sie keine Anmeldung im Rathaus (Empadronamiento) vorlegen. Das ist ein Vorteil, wenn man noch keinen festen Wohnsitz auf Mallorca hat.

Die Beantragung der NIE-Nummer im Mallorcalover TEST:

Um 9 Uhr öffnet die Ausländerbehörde der Nationalpolizei. Den vorher im Internet heruntergeladenen und ausgedruckten Antrag auf Eintragung ins Ausländermelderegister halten wir bereits ausgefüllt und kopiert in den Händen. Außerdem: Reisepass samt Kopie, Geld, einen Kugelschreiber und – für alle Fälle – die Meldebescheinigung. Das Einzahlungsformular erhalten wir von einem freundlichen Zivilbeamten, der es draußen vor dem Zaun verteilt.

Bei der nächstgelegenen Filiale (siehe Karte) der Sparkasse Sa Nostra stehen wir zunächst vergebens an, denn Bareinzahlungen sind nur dienstags und donnerstags zwischen 8.30 und 10.30 Uhr möglich. Die Angestellten sind vom großen Andrang an Ausländern genervt. Das Gleiche – mit den gleichen Uhrzeiten – gilt für die schräg gegenüber gelegene Caixa-Filiale.

In der nächsten Geschäftsstelle, in der Calle Manacor, ist man freundlicher. Wir werden schnell bedient und dürfen einzahlen – inzwischen ist es kurz vor 10 Uhr. 10.07 Uhr: wieder vor dem Ausländeramt. Die Schlange ist länger geworden, und diesmal müssen wir uns anstellen. Um 10.27 Uhr erhalten wir ein Zettelchen mit der Nummer „B03“ und dürfen ins Innere des Gebäudes.

Dort ist ein Wartesaal, eine Anzeigetafel zeigt die Zahl „85“. Nach einer weiteren halben Stunde springt die Zahl von „99“ auf „00“ und dann bald auf „03“ um. Der Beamte fordert der Reihe nach Reisepass mit Kopie, weißen Antrag mit Kopie und Bareinzahlungsbeleg. Er freut sich über die Meldebescheinigung, weil er dort alle wichtigen Angaben abschreiben kann. Um 11.20 Uhr drückt er uns die ersehnte Greencard – einen grünen Ausländer-Meldeschein im A4-Format – in die Hand.

Ortskunde: Hier finden Sie Behörde, Banken und Kopiergeschäfte

Die Ausländer-Meldebescheinigung beantragt man am linken Eingang, über dem das weiße Schild „Policía“ steht.

Ein Schild am Zaun erklärt, wie man sich anzustellen hat: Wer nur die notwendigen Formulare abholen möchte (Solicitud de Certificado de registro como residente comunitario und Formulario para tasa) muss sich nicht an der langen Schlange links anstellen. Er wartet rechts vom Eingang und erhält dort die Formulare. Notfalls Polizisten fragen (sind meist freundlich).

Bevor man sich anstellt, muss man die Gebühr einzahlen. Die nächsten Bankfilialen (la Caixa und Sa Nostra) sind an der Kreuzung der Straßen Avda. México und C/. Manuel Azaña. Dort gelten für Bareinzahlungen aber die oben beschriebenen Zeiten (dienstags und donnerstags 8.30 bis 10.30 Uhr). Weitere Banken (BBVA und Sa Nostra) befinden sich zum Beispiel in der C/. Manacor, Ecke C/. Manuel Azaña).

Wer den Antrag vorher im Internet heruntergeladen hat, sollte ihn nach dem Ausfüllen gleich zusammen mit dem Reisepass (oder Personalausweis) kopieren. Wer den Antrag erst beim Ausländeramt geholt hat, muss ihn nach dem Ausfüllen kopieren. Der nächste Kopierer ist in dem Geschäft „Palma Placas“ (C/. Manuel Azaña, 42, gegenüber der BP-Tankstelle) zu finden. Manchmal herrscht dort großer Andrang, denn alle meldewilligen Ausländer kopieren in diesem Laden. Ein paar Schritte weiter, neben dem Eroski-Laden, gibt es ebenfalls eine Kopiermöglichkeit, allerdings stehen auch dort viele Leute an und die Bedienung ist eher langsamer.

Neue Busstation wird bald eingeweiht

EMT Mallorca

EMT Mallorca

Ab Mitte März sollen die Überlandbusse auf Mallorca von der unterirdischen Station an der Plaza de España in Palma aus losfahren. Das kündigte der Verkehrsbeauftragte der Balearenregierung Francisco Donate an. An 29 Bussteigen sollen dann künftig mehr als 10.000 Passagiere im Jahr abgefertigt werden. Die alte Busstation hinter dem Parc de ses Estacions soll dann in Parkgelände umgewandelt werden. Geplant ist ein Grüngürtel bis ins Industriegebiet Son Fuster.

Tüv in Spanien Mallorca ITV

January 26, 2009 von mallorcalover  
Geordnet unter Deutsche auf Mallorca, Mallorca Fakten, Tipps


foto_itv_000_pequeAuf Mallorca, wie auch im restlichen Spanien, schreibt der Gesetzgeber für Fahrzeuge eine regelmäßige technische Haupt- und Abgassonderuntersuchung vor. Motorräder müssen fünf Jahre nach ihrer Erstzulassung im Abstand von jeweils zwei Jahren zum örtlichen TÜV, der hier ITV heißt. Beim Pkw verkürzt sich die inspektionsfreie Phase auf vier Jahre nach der ersten Zulassung. Ab dem zehnten Lebensjahr besteht für Pkw dann eine jährliche ITV-Pflicht. Diese Intervall-
Regelung gilt im Übrigen auch für alle aus Deutschland importierten Kraftfahrzeuge.

Wer jedoch glaubt, dass mal-lorquinische Autoprüfer hauptsächlich darauf achten, dass der Scheibenwischer funktioniert, irrt sich. Seit langem unterscheiden sich die technischen Hauptuntersuchungen auf der Insel kaum noch von denen in Kiel, Wuppertal oder München. Ausnahme: Die Abgassonderuntersuchung (ASU) wird in Spanien ausschließlich in der ITV-Stelle vollzogen. In Deutschland können auch private Kfz-Werkstätten die ASU-Plaketten ausstellen.

Für Dieselfahrzeuge steht neben der Überprüfung von Licht, Bremsen und Lenkung am Ende zusätzlich der in Spanien gefürchtete Schadstoffausstoß-Test auf dem Programm. Gerade Besitzer von älteren Autos geraten dabei oftmals ins Schwitzen, da die Motoren für die Dauer von rund zehn Sekunden an den Rand des Drehzahl-
Deliriums gebracht werden, eine Methode, die bei vielen betagten Selbstzündern schon zum Herzstillstand führte.

Nach überstandener Tortur wird dem Fahrzeugbesitzer schließlich der ITV-Bericht und der Aufkleber (vergleichbar mit der deutschen Plakette) ausgehändigt. Der je nach Jahreszahl andersfarbige Aufkleber muss gut sichtbar von innen an die Windschutzscheibe geklebt werden.

Zur ITV-Prüfung mitzubringen sind neben dem Ausweis (Residencia beziehungsweise Personalausweis oder Reisepass) auch der Fahrzeugschein (Ficha técnica) und die Zulassungserlaubnis (Permiso de circulación), bei Firmenfahrzeugen muss zusätzlich die Steuernummer (N.I.F.) vorgelegt werden.

Fahrzeuge mit deutschen Kennzeichen, deren TÜV-Plakette abgelaufen ist, können auf Mallorca zu einer freiwilligen Prüfung (Inspección voluntaria) angemeldet werden. Mitzubringen sind hierfür der deutsche Fahrzeugschein oder -brief sowie ein gültiges Ausweisdokument. Nach der Prüfung erhält man dann ebenfalls einen ITV-Bericht, aber keinen Aufkleber.

Wer beim Fahren eines Pkw oder Motorrads auf der Insel ohne TÜV erwischt wird – egal, ob Spanier oder Deutscher – muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 300 Euro rechnen. Die Guardia Civil kann ein Fahrzeug auch stilllegen, wenn sie der Meinung ist, dass es gravierende technische Mängel aufweist.

Preise für TÜV und ASU:
1. Motorrad: 15,30 Euro
2. Pkw (Benzin): 24,00 Euro
3. Pkw (mit Kat): 29,10 Euro
4. Pkw (Diesel): 41,00 Euro
Bei Nachprüfung sind 30 Prozent fällig.
Für Lieferwagen (bis 2,5 Tonnen) und Lkw gelten weitere Tarife. Es ist ratsam, sich einen Termin unter der Hotline 902 300 368 oder online unter www.serviciositv.es geben zu lassen.

MALLORCAS ITV-STELLEN
Termin telefonisch vereinbaren
1. Palma:
Industriegebiet Son Castelló
Tel.: 971-75 75 57
2. Can Pastilla:
Autobahnabfahrt Manacor
Tel.: 971-26 50 12
3. Inca:
Ctra. Palma-Alcúdia, km 30
Tel.: 971-50 58 12
4. Manacor
Im Industriegebiet
Tel.: 971-55 50 62

Ohne Papiere wird´s richtig teuer
Sechs Dokumente müssen Autofahrer in Spanien bei sich haben – Kopien müssen beglaubigt worden sein

In Spanien müssen Halter von Fahrzeugen mit spanischem Kennzeichen insgesamt sechs verschiedene Dokumente bei sich führen:
Neben dem Zulassungsschein (Permiso de Circulación), dem Fahrzeug-Datenblatt (Tarjeta ITV) und dem Führerschein (Permiso/Licencia de Conducción) müssen auch die Versicherungspolice (Póliza de seguro), der Zahlungsnachweis der Police (Recibo del seguro) sowie der ITV-Bericht (Inspección Técnica de Vehículos – entspricht dem deutschen TÜV) im Handschuhfach liegen. Auch das Tragen der ITV-Plakette – in Spanien handelt es sich um einen rechteckigen Aufkleber, der sichtbar an der Windschutzscheibe angebracht wird – ist Pflicht.

Wer eines der gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente einem Ordnungshüter – egal ob es sich dabei um einen Ortspolizisten, Nationalpolizisten oder Beamten der Guardia Civil handelt – bei Aufforderung nicht vorweisen kann, dem drohen zum Teil empfindliche Bußgeldstrafen (siehe oben). Gleiches gilt für abgelaufene, ungültige Dokumente.

Wer Angst vor dem Verlust oder Diebstahl seiner Fahrzeugpapiere hat, kann auch Kopien anfertigen lassen. Doch Vorsicht: Erlaubt sind nur solche Duplikate, die von der Verkehrsbehörde (Tráfico) in Palma beglaubigt worden sind.

Halter von Fahrzeugen mit deutscher Zulassung dürfen dagegen nur Originalpapiere (Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungskarte) mit sich führen. Mallorquinische Polizisten kennen in der Regel die in der deutschen Straßenverkehrsordnung vorgeschriebenen Fahrzeugdokumente und deren Gültigkeitsvermerke.

Residenten auf Mallorca- Anmeldung

January 19, 2009 von mallorcalover  
Geordnet unter Deutsche auf Mallorca, Mallorca Fakten, Tipps

EU-Ausländer mit festem Wohnsitz auf Mallorca müssen sich ins Zentralregister der Ausländerbehörde eintragen lassen.

empadronamientoDas Certificado de registro como residente comunitario benötigen alle Mallorca-Residenten, die sich länger als drei Monate in Spanien aufhalten. Welche Konsequenzen EU-Bürgern drohen, die sich nicht registrieren lassen, konnte ein Sprecher der Behörde allerdings nicht konkretisieren.

Die spanische Regierung hatte das neue Zentralregister im April eingeführt. Mit der Verordnung wurde die Tarjeta de Residencia abgeschafft. Inhaber dieses bislang üblichen Ausländer-Ausweises müssen nach Ablauf der Gültigkeit ebenfalls den Eintrag ins Register beantragen. Mit dem Antrag wird automatisch die Steuernummer NIE vergeben, sofern sie der Antragsteller noch nicht besitzt.

Für die Registrierung ist die Nationalpolizei zuständig, die für den neuen Verwaltungsakt in Palmas Ausländerbehörde Quartier bezogen hat. Dort steht nach einer Verwaltungsreform mehr Platz zur Verfügung. Zur Beantragung des Registrierungsnachweises müssen sich EU-Ausländer nicht wie bislang vor dem Haupteingang anstellen. Stattdessen gibt es einen separaten Eingang, für den die Nationalpolizei zuständig ist. Er ist mit dem Schild „Policía” gekennzeichnet. Auch dort bildet sich eine lange Schlange, allerdings koordiniert ein Beamter am Eingangstor den Ablauf und gibt Formulare aus.

Zurzeit würden täglich rund 200 Anträge entgegengenommen, so ein Sprecher der Behörde. Er versichert, dass Antragsteller noch am selben Tag an die Reihe kämen. Das Formular kann auch vorab im Internet unter www.mir.es/SGACAVT/extranje/regimen_comunitario/expedicion_vigencia.html
unter dem Link „modelo oficial” heruntergeladen und ausgefüllt werden.
Wer vorab Kopien anfertigt, kann das Procedere weiter beschleunigen. Antragsteller müssen zudem ihren Reisepass vorweisen sowie die Einzahlung einer Verwaltungsgebühr in Höhe von 6,70 Euro nachweisen.

Die Ausländerbehörde (Oficina de Extranjeros) befindet sich in Palmas Gewerbegebiet Levante,
C/. Ciudad de Querétaro s/n,
Tel.: 971-98 91 70,
Mo – Fr 9 bis 14 Uhr.

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Mallorcalover Inseltest

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